Foto: Altmann

Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes und das HILFETELEFON wollen auch im Jahr 2018 mit Aktionen auf den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November hinweisen. Die Gleichstellungsbeauftragte  Hildegard Middendorf unterstützt dies, wie im vergangenen Jahr, durch  die Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“  am Essener Rathaus, mit der sie auf diesen Gedenktag aufmerksam machen will. Dieser Tag wurde von Terre des Femmes (www.frauenrechte.de)  mit vielen anderen Organisationen ins Leben gerufen, um in jedem Jahr „Gewalt gegen Frauen“ zu thematisieren.  Gewalt gegen Frauen hat die viele Formen, wie Häusliche Gewalt, Sexualisierte Gewalt, Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Stalking, Mobbing, Gewalt „im Namen der Ehre“, Zwangsheirat, Digitale Gewalt, Menschenhandel, Genitalverstümmelung. Terre des Femmes sagt dazu: „Bei der diesjährigen Fahnenaktion geht es um den Schutz von Mädchen vor Gewalt. Gerade Mädchen sind in besonderer Weise von Gewalt bedroht. Als Betroffene von Zwangs- oder Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel sowie sexualisierter und Häuslicher Gewalt haben sie unsere besondere Aufmerksamkeit verdient.“ Die Aktion „weg aus der gewalt – #schweigenbrechen“  von HILFETELEFON (www.hilfetelefon.de), einer Einrichtung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, will dazu aufrufen, im Umfeld genau hinzusehen, das Schweigen zu brechen und Hilfe zu suchen. Betroffene haben oft  Angst, fühlen sich schuldig, schämen sich und trauen sich nicht, so Hildegard Middendorf. Unter der bundesweiten Rufnummer 08000 116 016 kann jede/r  Beratung und Unterstützung erhalten.  –  und das kostenfrei, anonym und vertraulich. Auch bietet  Frauentelefon und  Frauen-Notruf für den Landkreis Cloppenburg e.V. in der Mühlenstraße 51 in Cloppenburg unter der Tel.Nr. 04471 930 830 professionelle Hilfe für betroffene Frauen und Mädchen an – ebenso unbürokratisch, vertraulich, anonym und kostenfrei. In den Sozialämtern der Rathäuser befinden sich auch Ansprechpartner/Innen, die bei Bedarf weiterhelfen können. (middendorf)

Der vierte Band der Essener Chronik ist fertig. Das erste Exemplar wurde von Chronist Dr. Dirk Beyer an den Essener Bürgermeister Heiner Kreßmann überreicht. Auf 350 Seiten haben die Autorinnen und Autoren die Geschichte der kirchlichen und weltlichen Vereine, Verbände und Organisationen von der Gründung bis zur Gegenwart zusammengefasst. Die Beiträge wurden von Dr. Dirk Beyer redigiert und von Karl-Heinz Schnieder und Friedel Schnuck von der Arbeitsgruppe „Chronik“ sowie von Manfred Göken Korrektur gelesen. Der vorliegende Band zeigt die Vielfalt der in der Gemeinde Essen vorhandenen Zusammenschlüsse und, damit verbunden, die ehrenamtliche Tätigkeit im sportlichen, musischen, kulturellen und kirchlichen Bereich. Deutlich wird zudem der breitgefächerte Bereich der Angebote für nahezu jede Altersgruppe in der Gemeinde. Auf über 260 Fotos werden sich viele Einwohner der Gemeinde wiederfinden. Der Verkaufspreis für den vierten Band beträgt 15 Euro. Auch die bisher erschienen Bände können noch käuflich erworben werden. Band I zum Preis von 15 Euro, Band II/1 und II/2 für 30 Euro, alle bisher erschienen Bände zum Paketpreis von 50 Euro. Während der Buchausstellung vom 2. bis 4. November können die Bücher bestellt oder gekauft werden. Alle bisher erschienen Bände sind auch im Rathaus – Geschäftszimmer Zentrale Aufgaben – erhältlich. Weitere Kauf- oder Bestellmöglichkeiten für Bd. IV gibt es in der LzO, OLB, der Volksbank Essen-Cappeln in Essen, der Stern-Apotheke, der Turm-Apotheke, Papier & Stift in Essen und Löningen sowie bei Tellmann in Uptloh. Auch in der Buchgalerie Artland in Quakenbrück, Buchhandlung Thoben, Quakenbrück und Buchhandlung Terwelp, Cloppenburg, stehen die Bücher zum Direktverkauf. Des Weiteren sind die Buchexemplare während der Lichternacht am 1. Dezember im Heimathaus erhältlich. (spe)

Und wären die Exemplare nicht auch das perfekte Weihnachtsgeschenk 🙂 ?

Ab sofort können alle Benutzer von Smartphones Funklöcher in Deutschland melden.

Die Bundesnetzagentur hat eine App veröffentlicht, in der die Funklöcher gemeldet werden können.

Die App steht ab sofort für Android und iOS im Google Play Store und Apple App Store zum kostenlosen Download zur Verfügung, der Name der App lautet „Breitbandmessung“.

Wichtig ist, dass Sie dafür den Standortdienst von ihrem Smartphone aktivieren, um Funklöcher melden zu können.

Weitere Informationen  zu der App finden Sie unter der Internetseite der Bundesnetzagentur oder unter folgendem Link:

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/20181030_Funklochapp.html;jsessionid=265A628D1A8BF4DB1B65FE11B5ED7321

Von links nach rechts: 1. Vorsitzender der Geschäftsstelle vom Bildungswerk in Essen Friedrich Hillen, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales Christoph König, Geschäftsführer Manfred Göken, Pädagogische Angestellte Nina Urra Saco, Behindertenbeauftragter Ralf Lampe und Sozialarbeiterin Evelyn Gheorghe-Hertel.

Zufrieden stehen die „neuen Bewohner“ vor der Außenstelle in der August-Meyer-Straße 2.
Ab dem 13.11.2018 ist jeden Dienstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr das Bildungswerk anzutreffen. Unter anderem werden Sprach-, Computer- und Nähkurse statt angeboten. Außerdem werden immer wieder  Vorträge über die verschiedensten Themen gehalten. Neben dem Bildungswerk sind auch Evelyn Gheorghe-Hertel für den Bereich Seniorenservice und Ralf Lampe als Behindertenbeauftragter als Ansprechpartner für Sie da.
Frau Gheorghe-Hertel berät zu den Themen Wohnen im Alter, Hilfsangeboten und Möglichkeiten zum freiwilligen Engagement (ab sofort: Montag und Dienstag von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr).
Ralf Lampe steht als Behindertenbeauftragter an jedem ersten Montag im Monat (16:00 Uhr bis 18:00 Uhr) allen Bürgern und Einwohnern der Gemeinde Essen/Oldb. als Ansprechpartner zur Verfügung. Erreichbar sind alle drei Stellen unter der Telefonnummer 05434-80686674. Die vorherige Außenstelle in der Wilhelmstraße nutzt nun das Therapie & Trainingszentrum Florian Brandenburg.

 

Anlässlich der seit 50 Jahren bestehenden Partnerschaft mit der gleichnamigen Gemeinde aus Belgien, ging es im Oktober für den Rat in die Partnergemeinde. Gut gelaunt, traf man gegen Mittag in Essen ein und wurde herzlich im Rathaus empfangen. In einem wunderschönen Sitzungssaal begrüßten die beiden Bürgermeister Gaston Van Tichelt und Heiner Kreßmann alle Gäste.

Van Tichelt erzählte über die Entstehung und den Verlauf der Partnerschaft.  Von den Anfängen im Jahr 1968 und den ersten Gästen aus Essen/Oldb.
Ein Jahr zuvor verbrachte der Ehrenbürgermeister Herman Suykerbuyk mit seiner Familie den Urlaub in der Lüneburger Heide. Auf dem Weg dorthin entdeckte er ein Hinweisschild „Essen/Oldenburg“ und dies war der Anfang einer Verbundenheit zweier Kommunen. Van Tichelt bezeichnet dies als „Verbroedering“. Seitdem haben sich beide Gemeinden riesig entwickelt und es kam zu vielen Treffen der unterschiedlichsten Vereine. Im Jahr 1980 sogar zu einem deutsch-belgischen Ehebund.

Bürgermeister Kreßmann, welcher seine Rede auf flämisch hielt, bedankte sich bei den Gastgebern, dass sie, trotz der Kommunalwahl am selben Wochenende, uns so herzlich empfangen und ein tolles Programm geboten haben. Er überreichte als Geschenk einen Feuerkorb mit dem Wunsch, dass die Partnerschaft wieder „Feuer erlangt“. In letzten Jahren hat die Flamme mehr gelodert, das soll geändert werden. Zum Schluss wünschte er noch allen Kandidaten viel Erfolg für die Wahlen und verabschiedete sich bei Frans Schrauwen, der nach 42 Jahren Ratsarbeit, in den Ruhestand geht.

Bürgermeister Kreßmann und alle Gäste überreichten im Anschluss an den Empfang eine Metallstele mit den jeweiligen Gemeindewappen und den Europasternen. Jeweils eine Stele wird nun die Eingangsbereiche der beiden Rathäuser schmücken.

Außerdem wurde an der „Essen-Oldenburgstraat“ in Essen Belgien als Erinnerung an die 50-jährige Partnerschaft ein Baum gepflanzt. Beide Bürgermeister enthüllten die Silberlinde gemeinsam von einem Tuch in den deutsch-belgischen Nationalfarben.

Nun wollen alle versuchen, die gute Partnerschaft wieder in vollen Zügen aufleben zu lassen.

Fotos: Sperveslage

„Gesellschaftliche Zusammenschlüsse in der Gemeinde Essen“. Unter diesem Titel erscheint der Band IV der Essener Chronik. In der Publikation haben die Autorinnen und Autoren die Geschichte der kirchlichen und weltlichen Vereine, Verbände und Organisationen von der Gründung bis zur Gegenwart zusammengefasst. Von dem Chronisten Dr. Dirk Beyer sowie Friedel Schnuck und Karl-Heinz Schnieder von der Arbeitsgruppe „Chronik“ und Manfred Göken wurden die Beiträge redigiert und vor Druckfreigabe Korrektur gelesen. Der vorliegende Band zeigt die Vielfalt der in der Gemeinde Essen vorhandenen Zusammenschlüsse und, damit verbunden, die ehrenamtliche Tätigkeit im sportlichen, musischen, kulturellen und kirchlichen Bereich. Deutlich wird zudem der breitgefächerte Bereich der Angebote für nahezu jede Altersgruppe in der Gemeinde. „Ein interessantes und lesenswertes Werk, nicht nur für die Einwohner der Gemeinde, auch für einen darüber hinausgehenden Leserkreis,“ so Bürgermeister Heiner Kreßmann. Der neue Band der Chronik wird erstmalig auf der Buchausstellung der Katholischen Öffentlichen Bücherei vorgestellt und kann dort auch vorbestellt werden.

Vor Ort informierten sich Bürgermeister Heiner Kreßmann (o.re.)  und Chronist Dr. Dirk Beyer (o.li.)  bei Matthias Heimann (Mitte) von der Dinklager Druckerei, die den Auftrag für die Erstellung der Chronik erhielt.

Bericht: Sperveslage

“Die Auszeichnung vergibt der KRFD jährlich vorwiegend an Unternehmen, die sich um Familien besonders verdient gemacht haben.               Essen ist eine der wenigen Kommunen, die geehrt werden.” (Quelle: MT, 25.05.2018)

Lesen Sie gerne den gesamten Artikel.

Artikel Fair Family

Aufgrund des Leitungsbauprojektes Conneforde – Cloppenburg – Merzen, finden ab Februar 2018 bis Ende Oktober 2018 Kartierungsarbeiten im Gemeindegebiet statt.

Nähere Informationen finden Sie hier .

 

Standorte von Defibrillatoren in der Gemeinde Essen/Oldb.

 

Defibrillatoren können Leben retten. Aber nur, wenn man weiß, wo man sie finden kann. Die Gemeinde Essen möchte vor Ort die Standorte sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Jährlich sterben etwa 140.000 Menschen in Deutschland am „plötzlichen Herztod“. Meist liegt ein so genanntes Kammerflimmern vor: das Herz schlägt nicht mehr regelmäßig, die Herzmuskelfasern „flimmern“ und befördern so nicht genügend Blut. Die Unterversorgung mit Sauerstoff ist die Folge. Durch einen elektrischen Impuls kann das Herz wieder in Gleichklang gebracht werden und somit ein Leben gerettet werden. Mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) kann jeder Laienhelfer diese notwendigen Stromstöße abgeben und diesen in Ergänzung mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung so lange anwenden, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Standortgebäude Straße Haus-Nr.
AED Sportzentrum Essen Hasestraße 7
AED Volksbank Essen-Cappeln eG Kirchstraße 29
AED Volksbank Essen-Cappeln eG Lange Straße 33
AED Sporthalle Bevern Mühlenstraße 19
AED Sporthalle am Schulzentrum Quakenbrücker Str. 2
AED Bewegungshalle Wilhelmstraße 5

Falls weitere Standorte aufgenommen werden sollen, melden Sie diese der Gemeinde. siehe Kontaktformular