Irina Saulski bekam vom Essener Bürgermeister Heiner Kreßmann einen Förderbescheid des sogenannten „KMU-Förderprogramms“ überreicht. Durch diesen, welcher jeweils zur Hälfte vom Landkreis Cloppenburg und der Gemeinde Essen finanziert wird, wird der Schritt in die Selbstständigkeit unterstützt.

Im Oktober 2020 eröffnete Frau Saulski ihre eigene Praxis am Wilhelmshof. Nachdem sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester erfolgreich absolvierte, bekam sie einen Platz am Klinikum Bremerhaven um, nach ihren Aussagen, ihren Traumberuf zu erlernen. Anschließend zog sie mit ihrer eigenen Familie zurück nach Essen und machte sich auf die Suche nach eigenen Praxisräumen.

Durch Zufall stand Bürgermeister Kreßmann neben ihr, als sie sich im Bauamt der Gemeinde nach möglichen Räumlichkeiten erkundigte. Er bot ihr an zu helfen und im April dieses Jahres wurde er fündig. Im Wilhelmshof, in dem unter anderem auch ein Kinderarzt und ein Therapiezentrum ansässig sind, war etwas frei geworden. Die Praxis ist eine große Bereicherung für die Gemeinde. Die Zahl der Hebammen geht bundesweit zurück und die Ausbildungsmöglichkeiten schwinden ebenfalls. Umso schöner, dass Essen nun eine „eigene Hebamme“ im Ort hat.

Neben Schwangerschaftsgymnastik und Rückbildung, zeigt Frau Saulski ebenfalls den richtigen Umgang mit Säuglingen, gibt Still- und Ernährungsberatungen, bietet Betreuung im Wochenbett an und vieles mehr. Eine Teilzeitbeschäftigung im Cloppenburger Krankenhaus hat sie ebenfalls, um weiterhin auch praktische Geburtshilfe leisten zu können.

Bürgermeister Kreßmann und die Gleichstellungsbeauftragte Hildegard Middendorf, welche Irina Saulski in den vergangenen Wochen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitete, wünschen ihr für die Zukunft viel Erfolg, eine gute Zusammenarbeit und vor allem Freude bei der Arbeit.